Physio-Fit Ulrich Ehrenberg

Vitalität ◦ Harmonie ◦ Wohlbefinden

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Die Sprache der Berührung - Magie der Massage

 

Die Massage (von frz. masser "massieren", zu arab. "berühren; betasten" bzw griech. "kneten") ist eine Therapieform der manuellen Therapie. Sie dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus, was auch die Psyche mit einschließt.

 

Klassische Massage:

 

Die Klassische oder auch Schwedische Massage wird heutzutage weltweit von Masseuren, Physiotherapeuten und Ärzten praktiziert und ist daher eine der ältesten und bekanntesten Massageformen. Das liegt unter anderem daran, dass die Klassische Massage wissenschaftlich und medizinisch anerkannt ist und es keine Zweifel an ihrer Wirkung gibt. Über die "heilenden" Aspekte für die Psyche war sich die medizinische Fachwelt lange nicht einig, inzwischen gibt es aber zahlreiche Nachweise auch für psychische und sogar psychosoziale Wirkungen von Massagen - die maßgeblich durch die Wirkung des Hormons Oxytocin vermittelt sind.

 

Allgemeine Wirkung:

  • Lokale Steigerung der Durchblutung

  • Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz

  • Regulierung der Muskelspannung

  • Lösen von Verklebungen und Narben

  • Verbesserte Wundheilung

  • Schmerzlinderung

  • Einwirken auf innere Organe über Reflexbögen

  • Psychische Entspannung

  • Anxiolytische Effekte (Beseitigung nervöser Unruhe durch Medikamente)

  • Reduktion von Stresshormonen (u.a. Cortisol)

  • Verbesserung des Zellstoffwechsels im Gewebe

  • Entspannung von Haut und Bindegewebe

  • Harmonisierung des vegetativen Nervensystems

  • Entstauung von Venen und Lymphgefäßen

Diese positiven Effekte schaffen zusammen mit dem Gefühl von Führsorge Ruhe und Entspannung einen natürlichen Zustand des Wohlbefindens, der durch kein Medikament erzeugt werden kann.

 

Formen der Massage:

 

Die verschiedenen Formen der Massage versuchen auf zwei unterschiedliche Arten einen Einfluss oder Linderung beim Menschen zu erlangen. Direkte Wirkung, Reflektorische Wirkung.

 

Die klassische Methode ist die Behandlung der Haut und der Muskulatur an der Stelle, die massiert wird. Diese Methode ist weitestgehend schulmedizinisch anerkannt und findet sich in den Lehrbüchern und Therapieleitfäden wieder.

 

Die zweite Art dieser Massageformen machen sich die Reflexbögen zu nutze und sollen so auch Leiden der Organe behandeln. Es wird also nicht die "kranke Stelle" behandelt, sondern das entsprechende "Areal, welches das kranke Organ repräsentiert. Hier wird von einer "direkten Wirkung" und einer "reflektorischen Wirkung" gesprochen. Da der menschliche Körper ein komplexes System ist, kann niemals eine Therapie ausschließlich nur auf eine von beiden Behandlungsarten aufbauen. Die Einteilung soll daher lediglich die Richtung weisen, nicht aber exakte Auskünfte über eine Therapie geben.

 

Narbenpflege und Narbenentstörung:

 

Größter Gewinn für Ihre Harmonie - Vitalität - Wohlbefinden kann Narbenpflege u. Entstörung sein. Empfindliche, schmerzhafte, juckende u. wetterfühlige Narben auch nach Operationen, Verbrennungen oder anderen Verletzungen können immer Störfaktoren sein, Harte unelastische Narbengewebe blockieren die Energieströme. Nach Auffassung der chinesischen Akupunktur Ärzte ist allen Kreisläufen (Blut-, Lymphkreislauf u. Nervensystem) das vierte Kreislaufsystem, der Meridiankreislauf, der Bio-Energie, auch Vitalenergie übergeordnet. Mit den Worten von Dr. med. R. Voll, ist "Schmerz der Schrei des Gewebes nach fließender Energie". Hier kann die "kosmetisch" Narbenentstörung mit Berücksichtigung der Energetischen Verhältnisse die Kette der Beschwerden durchbrechen und harmonisieren.