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Die Sprache der Berührung - Magie der Massage
Die Massage (von frz. masser "massieren", zu arab. "berühren; betasten" bzw
griech. "kneten") ist eine Therapieform der manuellen Therapie. Sie dient zur
mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-,
Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten
Stelle des Körpers über den gesamten Organismus, was auch die Psyche mit
einschließt.
Klassische Massage:
Die Klassische oder auch Schwedische Massage wird heutzutage weltweit von
Masseuren, Physiotherapeuten und Ärzten praktiziert und ist daher eine der
ältesten und bekanntesten Massageformen. Das liegt unter anderem daran, dass die
Klassische Massage wissenschaftlich und medizinisch anerkannt ist und es keine
Zweifel an ihrer Wirkung gibt. Über die "heilenden" Aspekte für die Psyche war
sich die medizinische Fachwelt lange nicht einig, inzwischen gibt es aber
zahlreiche Nachweise auch für psychische und sogar psychosoziale Wirkungen von
Massagen - die maßgeblich durch die Wirkung des Hormons Oxytocin vermittelt
sind.
Allgemeine Wirkung:
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Lokale Steigerung der Durchblutung
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Senkung von Blutdruck und Pulsfrequenz
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Regulierung der Muskelspannung
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Lösen von Verklebungen und Narben
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Verbesserte Wundheilung
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Schmerzlinderung
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Einwirken auf innere Organe über
Reflexbögen
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Psychische Entspannung
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Anxiolytische Effekte (Beseitigung
nervöser Unruhe durch Medikamente)
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Reduktion von Stresshormonen (u.a.
Cortisol)
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Verbesserung des Zellstoffwechsels im
Gewebe
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Entspannung von Haut und Bindegewebe
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Harmonisierung des vegetativen
Nervensystems
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Entstauung von Venen und Lymphgefäßen
Diese positiven Effekte schaffen zusammen mit dem Gefühl von Führsorge Ruhe und
Entspannung einen natürlichen Zustand des Wohlbefindens, der durch kein
Medikament erzeugt werden kann.
Formen der Massage:
Die verschiedenen Formen der Massage versuchen auf zwei unterschiedliche Arten
einen Einfluss oder Linderung beim Menschen zu erlangen. Direkte Wirkung,
Reflektorische Wirkung.
Die klassische Methode ist die Behandlung der Haut und der Muskulatur an der
Stelle, die massiert wird. Diese Methode ist weitestgehend schulmedizinisch
anerkannt und findet sich in den Lehrbüchern und Therapieleitfäden wieder.
Die zweite Art dieser Massageformen machen sich die Reflexbögen zu nutze und
sollen so auch Leiden der Organe behandeln. Es wird also nicht die "kranke
Stelle" behandelt, sondern das entsprechende "Areal, welches das kranke Organ
repräsentiert. Hier wird von einer "direkten Wirkung" und einer "reflektorischen
Wirkung" gesprochen. Da der menschliche Körper ein komplexes System ist, kann
niemals eine Therapie ausschließlich nur auf eine von beiden Behandlungsarten
aufbauen. Die Einteilung soll daher lediglich die Richtung weisen, nicht aber
exakte Auskünfte über eine Therapie geben.
Narbenpflege und Narbenentstörung:
Größter Gewinn für Ihre Harmonie -
Vitalität - Wohlbefinden kann Narbenpflege u. Entstörung sein. Empfindliche,
schmerzhafte, juckende u. wetterfühlige Narben auch nach Operationen,
Verbrennungen oder anderen Verletzungen können immer Störfaktoren sein, Harte
unelastische Narbengewebe blockieren die Energieströme. Nach Auffassung der
chinesischen Akupunktur Ärzte ist allen Kreisläufen (Blut-, Lymphkreislauf u.
Nervensystem) das vierte Kreislaufsystem, der Meridiankreislauf, der
Bio-Energie, auch Vitalenergie übergeordnet. Mit den Worten von Dr. med. R.
Voll, ist "Schmerz der Schrei des Gewebes nach fließender Energie". Hier kann
die "kosmetisch" Narbenentstörung mit Berücksichtigung der Energetischen
Verhältnisse die Kette der Beschwerden durchbrechen und harmonisieren. |